MBA Games, Halloween, Seattle & Gabriola Island

06Nov2016

Hallo ihr Lieben,

endlich folgt der nächste Blog-Eintrag! :-) Die letzten drei Wochen waren wirklich sehr anstrengend, aber ich habe soweit alles gut überstanden..Die zweite Runde für die Mid-Terms beginnt nächste Woche, wobei die Verteilung diesmal bisschen besser ist, sodass ich mehr Zeit zum Lernen habe.

Trotz Lernstress gab es natürlich ein paar schöne Erlebnisse im Oktober!

Ein Hightlight war definitiv das Wochenende der MBA Games. Ich war als Volunteer eingetragen und habe beim Aufbau, der Registrierung und bei den Sportveranstaltungen geholfen. Freitags fand die Eröffnungsfeier statt und anschließend ging es für den überwiegenden Teil mit der Fähre in das Dinghy Dock Pub zum Feiern. Diejenigen, die sich für die Case-Study Competition angemeldet haben, haben um 21 Uhr einen Fall bekommen und hatten quasi die Nacht zur Bearbeitung und mussten dann am Samstagmorgen präsentieren. Also das war schon beeindruckend was inhatlich präsentiert wurde und auch wie professionell. Parallel zu den Case Studies fanden dann die Sportevents statt und zwar Dodgeball (Völkerball). Unser Team hat sich hier die Goldmedaille geholt =) Abends ging es dann in ein Golf Hotel zu einem Gala Dinner und den Pecha Kucha Präsentationen. Auch hier war ich echt von der Professionalität und Qualität ziemlich beeindruckt.. Nach der Veranstaltung haben wir den Abend in einem Club ausklingen lassen.

   

Hier findet ihr einen Zusammenschnitt von den drei Tagen, um davon mal eine bessere Vorstellung zu bekommen: https://vimeo.com/188582297

Also das Wochenende war echt nur toll! Ich habe so viele neue Studenten aus verschiedenen Unis kennen gelernt, die alle sehr aufgeschlossen und herzlich waren. Wir haben uns besonders gut mit den Leuten aus der UBC (University of British Columbia) verstanden. Die Uni ist in Vancouver und wir haben direkt für Ende November nochmal ein Treffen ausgemacht, bei welchem wir nach Vancouver fahren, uns die Uni zeigen lassen und dann abends auf den Christmas Market und danach zusammen feiern gehen! Und kostenlose Schlafplätze haben wir natürlich dann auch- sehr praktisch =).

Am darauffolgenden Wochenende ging es dann nach Seattle. Wir waren eigentlich zu sechst aber Hailey ist leider krank geworden, sodass wir dann doch nur zu fünft gefahren sind. Wir hatten dann dementsprechend ein viel zu großes Auto, was im Endeffekt nicht nötig gewesen wäre. Aber mal einen Minivan zu fahren war auch ganz nett :-) 

Normalerweise brauch man ca. 2 1/2 Stunden nach Seattle aber wir durften an der Grenzkontrolle nicht einfach durchfahren, weil wir noch Fingerabdrücke abgeben und Einreisegebühren bezahlen mussten.. der Spaß hat 1 1/2 Stunden gedauert -.- Aber dafür wurden wir mit super Wetter in Seattle empfangen, was bei 300 Regentagen im Jahr dann doch eher eine Ausnahme ist. Wir haben die Stadt dann etwas erkundet und abends gings dann noch gemütlich essen.

    

Am Samstag war den ganzen Tag Regen gemeldet- das optimale Wetter zum Shopping. Es ging also in ein Outlet Center und das war einfach nur der Wahnsinn. Wir waren alle leicht im Shoppingwahn und haben echt gute Schnäppchen gemacht. Wenn 5 Mädels 7 Stunden shoppen gehen, sieht das am Ende so aus:

Sonntags haben wir dann noch eine free-guided Tour durch Seattle mitgemacht und sind über den Farmers Market gelaufen. Zum Abschluss gab es noch Fish & Chips direkt am Hafen und danach gings wieder zurück nach Vancouver. Die Einreise nach Kanada war wirklich flott.. allein deswegen ist uns das Land schon viel sympathischer :D

Weil wir erst abends in Vancouver angekommen und die Busse nicht mehr so regelmäßig gefahren sind, haben wir 2 von den Leuten aus der UBC gefragt, ob sie uns zur Fähre fahren können- was sie auch gemacht haben. Und der eine kam einfach mal mit einem Tesla angefahren :D War mal ein tolles Erlebnis mit dem Auto zu fahren.. total leise und zieht ganz ordentlich.

Nach dem Wochenende stand noch Halloween an. Also ich muss schon sagen- die haben hier echt einen an der Klatsche :D Da wird schon eine Woche vorher drauf hingearbeitet und die Leute geben einfach so viel Geld aus für Dekoration, Kostüme etc.

Meine WG wollte mir natürlich eine richtige "canadian experience" geben was man an Halloween so alles macht, deswegen ging es in ein haunted house. Hier musste man durch eine Scheune im dunkeln laufen und wurde dann von verkleideten Gestalten erschreckt und das war einfach sooo witzig weil meine Mitbewohnerin Zenah die ganze Zeit geschrien hat und richtig zusammen gezuckt ist. Danach stand dann "pumpkin carving" auf dem Programm, was echt Spaß gemacht hat. Mein Meisterwerk war die Katze.. Gegen Zenahs Kürbis sieht die natürlich bisschen schäbig aus, aber sie ist auch Künstlerin..

Am Abend ging es noch auf eine Halloween-Party von der VIU.. Die Verkleidungen sind hier dann doch etwas gewöhnungsbedürftig. In Deutschland halten wir ja alles eher gruselig, aber hier darf man ja anziehen was man möchte... für die ist Halloween wahrscheinlich so wie für uns Fastnacht. Jedenfalls waren manche Kostüme doch etwas grenzwertig und ich konnte es kaum glauben, dass man so auf eine Party geht :D Aber es ist hier anscheinend normal, dass die Mädels an Halloween viel Haut zeigen- eine kam als Victorias Secret Model, d.h. sie hatte nur Unterwäsche und Engelsflüge an und ein Kommilitone kam im Borat-Badeanzug :D

   

Jetzt am Wochenende waren wir noch Gabriola Island zum Wandern. Wir hatten echt super Glück mit dem Wetter- ein richtig toller Novembertag!

Soviel zu meinen letzten Wochen! :-) Ende November steht wie gesagt noch der Christmas Market in Vancouver an  und wir wollen eventuell mal nach Strathcona zum Snowshoeing fahren.

Ich drück euch,

Nati

Ein bisschen Heimat in Kanada :-)

29Sept2016

Hallo ihr Lieben,

mein letzter Eintrag hat vor dem MBA Masquerade Gala-Dinner und dem anstehenden Besuch von Sari geendet, deswegen gehts von hier aus weiter!

Das Gala-Dinner war wirklich ein schönes Event mit 180 Teilnehmern. Nachdem die MBA Games und der Ablauf der MBA Games in Nanaimo an der VIU erklärt wurden, konnten wir uns an einem tollen Buffet den Bauch vollschlagen. Danach war die Tanzfläche eröffnet und das war einfach nur der hammer- die Internationals aus Nigeria haben den Rhythmus wirklich im Blut. Da hat allein das Zuschauen schon Spaß gemacht.. vorallem als dann ein riesiger Dance-Circle zustande kam und jeder einzeln in die Mitte gegangen ist um seine Dancemoves zu zeigen- richtig witzig! Und die Inder waren natürlich auch am Start.. wobei die das Tanzen nicht ganz so gut hinbekommen haben aber dafür haben sie bei uns mehrere Lachanfälle ausgelöst :D 

Am Sonntagmorgen hat uns unsere Mitbewohnerin Zenah mit einem Blueberry-Pancake-Frühstück überrascht! Dazu gabs eine Beerensoße, Ahornsirup und Dan hat darauf bestanden, dass wir uuunbedingt Eiscreme brauchen sonst schmecken die Pancakes nicht. Von daher war das am frühen Morgen erstmal eine ordentliche Kalorienbombe aber super lecker und ein guter Start in den Tag :-)

 

Am Abend konnte ich es dann kaum erwarten, dass meine Sari nach einer laaangen Reise endlich hier ankam! :-))

Nach meiner Vorlesung am Montag sind wir erstmal nach Downtown gelaufen und mit der Fähre auf Newcastle Island gefahren. Das Wetter hat zum Glück gehalten. Wir waren mehr oder weniger die einzigen auf dem Island, was teilweise etwas gruselig war, vorallem weil Sari das Thema Bären-Angriff zur Sprache gebracht hat :D Zum Abschluss des Tages gings dann weiter mit der Fähre auf Protection Island in das Dinghy Dock Pub, in welchem ich auch meinen Geburtstag gefeiert hatte. Hier haben wir gut gegessen und ein Bierchen getrunken und dann war der erste Tag auch schon rum.

 

Am Dienstag hatten wir traumhaftes Wetter! Ich habe mich nach meiner Vorlesung mit Sari in der Uni getroffen und sie erstmal bisschen rumgeführt und (fatalerweise) den Campus-Store gezeigt. Hier muss man sich wirklich zurückhalten, dass man nicht ein Vermögen ausgibt, weil es alles gibt, was man als Student oder eben auch in Saris Fall als Nicht-Student, alles braucht- von Bekleidung (VIU Hoodies, Shirts etc.) , Rucksäcken, Büchern, Büromaterial über Trinkflaschen, Tassen, Laptops..

Nach dem Mittagessen gings dann zum Colliery Dam Park. Der ist nur 5 Minuten von meinem Haus entfernt und eignet sich eigentlich hervorragend zum Joggen (was ich mir natürlich vorgenommen und noch nicht umgesetzt habe). Danach sind wir noch an den Westwood Lake gefahren und 8 km drum herum gelaufen. Auch hier war keine Menschenseele am Strand, nur unterwegs hat man viele Jogger und Spaziergänger mit ihren Hunden gesehen. Am Abend waren wir dann doch ganz schön geschafft, weil so einige Kilometer zusammengekommen sind. Deswegen gings dann früh ins Bett.

Am Mittwoch stand Victoria auf dem Programm! Wir haben uns einen Mietwagen genommen, weil die Bus-Verbindung hier wirklich eine Katastrophe ist. Bis man im Internet mal was findet dauert schon seine Zeit und dann sind die Informationen teilweise so ungenau und unvollständig, dass man nur noch genervt ist. Letztenendes war die Mietwagen-Variante billiger und wir hatten nicht die Zeit im Nacken. Also zu Victoria: Wir waren beide sehr begeistert von der Stadt! Schöne alte Gebäude, sauber, überschaubar und das Wetter hätte an dem Tag auch einfach nicht besser sein können. Sari hat mittags eine Whale-Watching-Tour gemacht (und zum Glück auch ein paar Orcas gesehen!) und ich bin in der Zeit die Stadt zu Fuß abgelaufen. Die Bilder geben denke ich einen guten Eindruck von British Columbias Hauptstadt :-) Zum Abschluss haben wir uns dann ein tolles Essen direkt am Harbour gegönnt. Auf dem Rückweg gabs noch einen schönen Sonnenuntergang- also rundum ein perfekter Tag!

      

Donnerstags hatte ich den ganzen Tag Vorlesung, deswegen ist Sari schon mal alleine nach Vancouver gefahren und ich bin freitags nachgekommen. Leider hat es an dem Tag nur geregnet, sodass man nicht wirklich viel unternehmen konnten. Aber wir haben die Touristenattraktion "Fly over Kanada" mitgenommen. Wer Höhenangst hat ist hier auf jeden Fall Fehl-am-Platz, weil man wirklich das Gefühl hat über die wunderschönen Landschaften von Kanada zu fliegen. Danach sind wir wegen dem Wetter nur noch bisschen bummeln gegangen und zum Abschluss unseres letzten Abends gab es Sushi! Das ist hier das einzige, was wirklich richtig günstig ist im Vergleich zu Deutschland. Am Samstag war die Woche dann leider schon vorbei und Sari hat den Rückweg angetreten :( War wirklich toll, dass sie hier war und ich ein bisschen Heimat in Kanada hatte!

Ich bin dann samstags mit der Fähre wieder zurück nach Nanaimo gefahren, weil ich auf einer Geburtstagsparty eingeladen war. Drei von meinem CSR-Kurs haben ein Haus auf Protection Island gemietet, 40 Leute eingeladen und dort gefeiert. BBQ, die klassischen roten Becher und Bierpong waren natürlich Programm. Mit der letzten Fähre um 23 Uhr ging es dann wieder ans Festland und ab ins Bett.

Am Sonntag hat mich dann ein Berg voll Arbeit erwartet, sodass ich wirklich nur am Schreibtisch saß und versucht habe so viel wie möglich abzuarbeiten. Generell werden die nächsten 3-4 Wochen nochmal intensiver, weil jetzt schon zwei Mid-Terms anstehen, ein Final-Exam und das parallel zu den ganz normalen Quizzes, Assignments, Case Studies und Readings. Aber nach den 4 Wochen haben wir einen Trip nach Seattle ausgemacht :-) Darauf freue ich mich schon sehr und hoffe, dass ich da den ein oder anderen Shopping-Schnapper machen kann.

Soviel zu meinen letzten zwei Wochen!

Ganz liebe Grüße,

Nati

 

Studying at VIU

17Sept2016

Hallo ihr Lieben,

nach zwei wirklich anstrengenden Vorlesungswochen kann ich schon mal ein bisschen mehr über die Kurse, Professoren und den Workload berichten. Insgesamt muss ich 5 Kurse belegen: Corporate Social Responsibility (CSR), The Effective Manager, Financial Accounting, Establishing the Global Context und Digital Marketing. CSR habe ich immer zweimal die Woche, weil der Kurs nur bis Mitte Oktober geht und dann schon abgeharkt ist. Dementsprechend hat man auch doppelt so viel zu tun. Von Vorlesung zu Vorlesung muss man das jeweilige Kapitel im Buch lesen und ergänzend kommen Research Paper hinzu und das Bearbeiten von einer passenden Case Study, d.h. man hat im Schnitt schon mal 130 Seiten zu lesen, was wirklich sehr zeitintensiv ist und eben nur ein Fach von 5 ist. Außerdem wird jede Woche in einem Quiz überprüft, ob man wirklich alles gelesen hat.. man fühlt sich manchmal in die Schulzeit zurückversetzt, in welcher man mit HÜ's gequält wurde. In den anderen Kursen läuft es mehr oder weniger ähnlich. Allerdings habe ich hier nur einmal die Woche Vorlesung, sodass man sich die Zeit dann doch bisschen besser einteilen kann. Insgesamt bin ich von den Inhalten wirklich sehr zufrieden und die Professoren sind alle super nett und hilfsbereit. Gerade der Professor in Financial Analysis gestaltet die Vorlesung super interessant und ist ein witziger Typ... Genauso wie der Professor in Establishing the Global Context. Ich gehe also wirklich gerne in die Uni, auch wenn es bis jetzt immer 9-10 Stunden waren wegen den ganzen Readings und Assignments. Dafür macht die Aussicht aus der Bib vieles wieder gut :-) 

Donnerstagabends ist auf dem Campus immer eine Live-Band im Students Pub. Da ich letzten Freitag ja Geburtstag hatte (und das natürlich auch unauffällig kommuniziert habe :D), bin ich mit ein paar aus dem dritten Semester in den Pub gegangen, um um 12 Uhr auf meinen Geburtstag anzustoßen- so war zumindest der Plan, der leider nicht ganz aufging. Um 23.15 wurde die letzte Runde angesagt, was wir nicht mitbekommen haben und um kurz vor 12 wurden wir regelrecht rausgeschmissen, weil dann das Pub geschlossen wurde. Es gab also nichts zum Anstoßen aber dafür ein kleines Ständchen und ganz liebe Glückwünsche :-)

Freitags nach der Vorlesung hat mich mein Mitbewohner Dan mit den sogenannten "Nanaimo Bars" überrascht. Das sind Brownies aus einem Schokoladen-Kokos-Creme-Mix. Weil er den besten Nanaimo Bar haben wollte, ist er extra in drei verschiedene Cafés und hat demenstsprechend drei zur Auswahl gehabt, die wir zusammen durchprobiert haben. Seeeehr lecker aber auch ganz schön mächtig! Und natürlich eine liebe Geste von Dan :-)

Freitagabends hatte ich einen Tisch im Dinghy Dock Pub reserviert. Das ist das einzige "Floating Pub" in Kanada, sprich man kommt nur mit der Fähre hin! Und von dort hat man wirklich eine tolle Aussicht auf Nanaimo. Nachdem wir gut gegessen und was getrunken haben, gings dann wieder zurück aufs Festland in den Club "level two" und haben dort meinen Geburtstag schön rausgefeiert :-) Ich wurde übrigens reichlich beschenkt, womit ich echt nicht gerechnet bzw. auch überhaupt nicht erwartet habe! Rundum war es also ein schöner Geburtstag, der durch die Zeitverschiebung auch länger als sonst war- die ersten Glückwünsche kamen nämlich bereits Donnerstagmittags ab 15 Uhr!

Sonntags stand eine Hiking-Tour auf Mount Benson an. Wir waren eine Gruppe von 12 Leuten und sind ca. 15 Minuten mit dem Taxi an den Startpunkt "Witchcraft Lake" gefahren (die Busverbindung ist hier am Wochenende leider sehr bescheiden) und dann gings los- 2 1/2 Stunden nach oben und es war wirklich steil! Nach einer halben Stunde habe ich gedacht, dass ich das nicht packe.. Aber nach einer Weile hatte man sich an die Steigung gewöhnt und durch kleinere Pausen ging es dann doch relativ gut und wir haben nach einer letzten Kletteraktion den Gipfel erreicht mit einer hammer Aussicht bis nach Vancouver! Die Anstrengung hat sich wirklich mehr als bezahlt gemacht. Danach gings 1 3/4 Std. den Berg wieder runter.

   

Als ich in die WG zurückgekommen bin, haben Zenah und Dan gerade Apfelkuchen gemacht, mit welchem ich mich dann erstmal belohnt habe :-)

Während dieser Woche war ich nur mit Vorlesungen und Lernen beschäftigt, von daher gibt es hier nichts besonderes zu erzählen. Morgen (Samstag) gehe ich auf das MBA Masquerade Gala Dinner. Hier darf man sich ein bisschen rausputzen und bekommt neben einem 3-Gang-Menü die sogenannten MBA Games vorgestellt, um eventuell mitzuwirken. Die MBA Games werden dieses Jahr in Nanaimo ausgetragen, d.h. Mitte Oktober kommen von ganz British Columbia 800 MBA Studenten aus unterschiedlichen Unis und treten in verschiedenen Diszplinen gegeneinander an (Volleyball, Fußball, Basketball... aber auch Case Studies etc.). Im Januar treten dann die Gewinner aus British Columbia gegen die anderen Gewinner der Provinzen an. Das muss eine ziemlich große Sache sein und ich freu mich, dass ich zumindest die MBA Games im Oktober miterleben kann! :-)

Am Sonntag bekomm ich dann Besuch aus der Heimat von meiner liebsten Sari! Ich hoffe, dass wir Glück mit dem Wetter haben und ich ihr ein paar schöne Ecken auf Vancouver Island zeigen kann, trotz der ganzen Vorlesungen und Vorbereitungen.

Ich hoffe euch geht es gut!

Liebste Grüße, Nati

 

Orientation Days an der VIU & Wochenende in Tofino

06Sept2016

So es ist wieder soweit und mein nächster Blog-Eintrag folgt! :-)

Letzten Sonntag hatten wir den ersten Orientation-Day für alle Austauschstudenten. Insgesamt sind wir 180 Internationals, aus über 40 Ländern.

 

Leider sind erschreckend viele Deutsche an der Uni.. Als ich zum Treffpunkt gekommen bin haben überall kleine Grüppchen gestanden und man hat wirklich nur deutsch gehört... und wenn der Direktor der Uni mit den Worten "Welcome everybody" noch zusätzlich mit "Herzlich Willkommen" begrüßt, sagt das glaub ich schon alles :D Aber gut an dem Tag habe ich zum Glück direkt drei ganz liebe Mädels kennen gelernt (Paula, Nadine und Natalie), die alle noch im Bachelor sind und unterschiedliche Sachen studieren. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, sodass wir gleich an dem Tag beschlossen haben am kommenden Wochenende nach Tofino zu fahren, weil die organisierte Tour von der VIU bereits ausgebucht war. Dazu dann später mehr. An dem Orientation-Day konnte man dann verschiedene Workshops belegen, die sich rund um das Studium, Housing, die kanadische Kultur etc. gedreht haben. Das waren am Ende dann doch relativ viele, größtenteils auch unnötige Informationen, aber zumindest hat man einen ersten Eindruck von der VIU bekommen, ein paar Internationals kennen gelernt uuund es gab free lunch + dinner :-)

Von Montag bis Freitag waren dann die Orientation-Days von dem MBA-Progamm. Wir sind insgesamt 90 Studierende, viele aus Nigeria, Kanada und Indien, die allerdings das ganze MBA-Programm machen (14 Monate). In dem Kurs sind neben mir noch 5 weitere Austauschstudenten (2 Franzosen und 3 Deutsche), die quasi auch nur ein Semester hier sind. Mit Chichi (Nigeria), Hailey (Kanada) und Tina (Deutschland) hatte ich die Woche am meisten zu tun und wir verstehen uns echt gut.

Chichi, Buwa, Zikah, Tina, ich, Hailey

Dadurch dass ich mir die Kurse aber selbst aussuchen konnte (Kurse aus dem ersten bis dritten Semester), haben wir leider nur einen Kurs zusammen. Die anderen Kommilitonen werde ich also erst die kommende Woche kennen lernen.. es bleibt also spannend :-) Nach sämltichen Einführungsveranstaltungen (MBA Math, MBA Excel, Library Instruction, Academic Integrity) wurden wir des Öfteren darauf hingewiesen, dass wir ab nächster Woche in der Bibliothek wohnen, weil das Programm so zeitintensiv ist. Es werden keine Vorlesungen mehr gehalten sondern alle Themen werden zusammen erarbeitet und das setzt eine Vorbereitung und Nachbereitung der Vorlesung voraus. Außerdem werden schon während dem Semester kleinere Examen geschrieben, es stehen mehrere Case Studies an (d.h. man bekommt bspw. Freitags um 16 Uhr einen Case zum Bearbeiten und muss den Montag morgens einreichen), es gibt sämtliche Projekte und demnach auch Gruppenarbeit und es werden viele Präsentationen gehalten. Ich glaub mir wird nicht langweilig :D Insgesamt machen die Profs aber einen sehr hilfsbereiten und netten Eindruck von daher lass ich jetzt alles mal auf mich zukommen...

Der Spaß kam die letzte Woche natürlich auch nicht zu kurz. Am Mittwoch haben wir MBA-Studenten eine Schnitzeljagd über den Campus gemacht, d.h. wir mussten verschiedene Plätze finden und mit uns fotografieren. Da haben wir echt noch schöne Ecken entdeckt!

Natürlich sollte der Sieger belohnt werden und das war meine Gruppe :-) Wir haben einen Coffee-2-Go Becher gewonnen, den ich hier gut gebrauchen kann. Freitagabends sind wir dann noch zu einem Hockey-Spiel gegangen, die Clippers von Nanaimo haben gegen Victoria gespielt aber leider verloren. Am Ende ging es dann doch ganz schön brutal zur Sache, was das Publikum natürlich gefeiert hat.

Am Samstagmorgen stand dann der Trip nach Tofino (Westküste von Vancouver Island) an. Paula, Nadine, Natalie und ich haben uns ein Auto gemietet. Da ich schon über 25 Jahre bin und es demenstsprechend billiger war, bin ich als einzige gefahren... es ging dann also los auf den Highway.. mit Tempo 80 :D Wobei das wirklich ein sehr entspanntes Fahren war, gerade auch wegen Automatik. Auf dem Hinweg haben wir die Sehenswürdigkeiten "Goats on the Roof" und "Cathedral Grove" (800 Jahre alte Bäume, 75m hoch, bis 9m Umfang) mitgenommen. Nach einem kurzen Spaziergang am Beach gings dann zum Kayaking. Das war einfach der Wahnsinn auch wenn das Kayak von Nadine und mir nicht so in die Richtung wollte wie wir. Einmal mussten wir aus der Strömung von unserem Guide gerettet werden.. der hat sich einen abgerudert und wir konnten nicht mehr rudern vor Lachen :D Also das war echt ein tolles Erlebnis bei welchem man die Ruhe der Natur einfach genießen konnte. Zum Abschluss des Tages gab es dann noch einen traumhaften Sonnenuntergang!

  Ich, Nadine, Natalie        

Am Sonntag sind die Mädels zum Whale-Watching gefahren und ich bin in der Zeit den "Pacific Trail" gewandert- eine ca. 11km lange Tour entlang der Küste. Echt ein Traum auch wenn das Wetter nicht so gut war. Am Abend gings dann noch schön essen und danach an den Strand.

Heute stand für mich eine Bear-Watching-Tour auf dem Programm! Mit einer kleinen Gruppe von 12 Personen sind wir auf einem Zodiac Boot um die kleinen Inseln gefahren und haben Ausschau nach kanadischen Schwarzbären gehalten und haben auch ein Mama-Bär mit Kind gesehen :-)) Das war echt toll! Und was noch viel toller ist- wir haben einen Voucher (ohne Ablaufdatum) bekommen und dürfen nochmal auf eine Bear-Watching-Tour, weil wir die Bären nur ca. 15 Minuten beobachten konnten und das Wetter nicht so optimal war.. also komme ich auf jeden Fall irgendwann nochmal in den Genuss und das for free :-)

 

Jetzt sind wir wieder gut in Nanaimo angekommen! Vorhin habe ich noch die vierte Mitbewohnerin (Zenah) kennen gelernt- macht einen sehr netten Eindruck! Mit Dan komm ich auch super klar.. Hab es also mehr als gut angetroffen! :-)

So ihr Lieben morgen hab ich dann meine erste Vorlesung deswegen gehts jetzt ab ins Bett.

Ganz liebe Grüße aus dem schönen Kanada!

Meine ersten Tage in Kanada :-)

28Aug2016

Hallo ihr Lieben,

am Dienstagmorgen ging das Abenteuer los! Nach 16 Stunden Flugzeit, von Frankfurt über Dallas nach Vancouver, und einer 40-minütigen Zugfahrt in Richtung Downtown war ich mehr als froh, als ich abends um 21 Uhr im Hostel "Samesun" angekommen bin. Für die paar Tage hatte ich ein 4er Zimmer gebucht, welches zwar ziemlich eng war und keine Klima hatte, aber für den Preis und die Lage konnte man echt nicht meckern.

Sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag hab ich mir einen Stadtplan geschnappt und bin so ziemlich alles abgelaufen. Da sind doch so einige Kilometer zusammengekommen und dementsprechend taten meine Füße auch weh- aber es hat sich gelohnt, wie ihr auf den Bildern sehen könnt!

      

Vancouver hat wirklich viel zu bieten: tolle Strände (Kitsilano Beach, Sunset Beach, English Bay Beach, Second Beach, Third Beach, Jericho Beach), schöne Parks (Stanley Park ist mit 200km Wanderwegen durch den Wald einfach riiiiiesig), (Yacht-) Häfen,.. Berge im Hintergrund.

Granville Island ist eine kleine Halbinsel in Vancouver und ein Einkaufsviertel. Hier gibt es eine tolle Markthalle, mit allem was das Herz begehrt!

Downtown ist durch die Skyscraper total beeindruckend, aber trotzdem sieht alles sehr freundlich aus, weil überall Bäume gepflanzt sind. In den Vierteln Gastown und Yaletown sind viele Restaurants und Cafes, welche sich entlang einer tollen Allee erstrecken. Chinatown ist nach New York und San Francisco das drittgrößte chinesische Viertel in Nordamerika. Hier waren natürlich überall die bunten Drachen, rote Papierlaternen etc. zu sehen. Bis auf den botanischen Garten fand ich Chinatown nicht wirklich schön, weil viele Gebäude einfach sehr runtergekommen ausgesehen haben. Das Essen war allerdings gut :-)

  

Am Freitag hab ich mich für eine Whale-Watching-Tour angemeldet und wie ihr seht war diese mehr als erfolgreich! Unser Guide hat gesagt, dass wir einen "perfect day" erwischt haben- nach einer halben Stunde sind wir auf ca 15 Wale gestoßen und haben diese fast 2 Stunden lang begleitet. Außerdem haben sie uns noch mit 8 Jumps aus dem Wasser beeindruckt! Zum Glück habe ich im richtigen Moment abgedrückt =) Einfach ein tolles Erlebnis!

 

Heute (Samstag) ging dann meine Fähre nach Nanaimo (Vancouver Island), wo ich die nächsten 4 Monate studieren werde. Das Haus in dem ich wohne ist echt super- ich hab mein eigenes, großes Zimmer und teile sozusagen den Rest mit Dan und seinem Bruder (Liam) und noch einer Kanadierin, die ich aber noch nicht kennen gelernt habe.

Natürlich wollte ich direkt wissen wie der Campus aussieht, den ich nach 15 Minuten Fußweg (bergauf, d.h. jeden Tag schon mal eine kleine Sporteinheit) erreicht habe. Mit Blick aufs Meer, Hasen, die über den Campus hoppeln und einer tollen grünen Anlage kann Worms nicht wirklich mithalten. Die Umgebung zum Studieren ist also schon mal toll :-)

   

Ab Morgen beginnt dann die Orientation Week für Internationals, d.h. wir lernen uns kennen, bekommen viele Infos rund um das Studium, werden überall rumgeführt und müssen den ganzen organisatorischen Kram wie Studentenausweis, Mensakarte, Bib-Ausweis etc. abarbeiten.

 

Soviel zu meinen ersten Tagen in Kanada... Ich bin jetzt schon total begeistert und die Kanadier sind alle wirklich sehr freundlich und hilfsbereit, sodass man sich direkt wohl fühlt! :-)